Logistik – Definition und Bedeutung

Logistik, wie sie beispielsweise bei der DIALOGISTIKER GmbH durchgeführt wird, ist grammatikalisch ein feminines Substantiv. Es gibt drei verschiedene Definitionen: Zum einen ist es die mathematische Logik, in diesem Zusammenhang wird der Begriff jedoch kaum verwendet. Zum anderen beschreibt Logistik beim Militär die Planung, den Einsatz und die Bereitstellung von Dienstleistungen und Mitteln, die für militärische Zwecke notwendig sind. Kurz gesagt, bedeutet  es im militärischen Zusammenhang die Versorgung einer Truppe mit allem, was nötig ist und die Sicherstellung, dass die Versorgung gewährleistet ist. Auch in diesem Zusammenhang wird der Begriff eher selten verwendet. Drittens wird der Begriff Logistik im Zusammenhang mit Wirtschaft benutzt. Dies ist die häufigste Definition.

Zu Logistik kann man in der Ökonomie auch Materialwirtschaft sagen. Hier beschreibt sie die Gesamtheit aller Aktivitäten eines Unternehmens, bei denen es um die Beschaffung, die Lagerung und den Transport von Werkstoffen, Zwischenprodukten und weiteren Materialien, die in dem jeweiligen Produktionsverlauf gebraucht werden, sowie um die Auslieferung von Fertigprodukten geht. Kurz gesagt, umfasst der Begriff also den gesamten Fluss von Energie, Material und Produkt. Dies nennt man auch strategische Logistik. Menschen, die eine solche Tätigkeit ausüben, arbeiten somit in einem wirtschaftlichen Beruf. 

Der wirtschaftliche Begriff ist aus dem militärischen entstanden. Der Ursprung liegt in der militärischen Strategie der damaligen römischen Legion, in der es galt Kriegsmaterial in den benötigten Mengen zu- und sicherzustellen. Zu Anfang nannte man dies noch 'Einfache Materialversorgung'. Die Tätigkeit war jedoch die gleiche: Sie musste in der Lage sein, Güter quer über die ganze Welt transportieren zu können und auf der anderen Seite auch benötigte Waren beschaffen zu können. Dabei gibt es bis heute ein allgemeingültige Faustregel: Die richtige Ware zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Zusammensetzung und der richtigen Qualität zum richtigen Preis am richtigen Ort. Dies nennt man auch die '6 Rs'.  Die Materialwirtschaft heutzutage ist sowohl global ausgerichtet als auch global vernetzt. Unverzichtbare Grundlage hierfür ist die Liefer- und Versorgungskette, auch Supply Chain genannt. Diese muss die gesamte Beschaffungskette abdecken, von der Nachfrage bis zu Produktion. 

In Betrieben wird im Logistik-Bereich unterschiedlichen Aufgaben nachgegangen, die von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein können. Es gibt jedoch im Groben drei große Bereiche, in die man die betrieblichen Tätigkeiten einordnen kann: zum einen die operativen Tätigkeiten des Transports, Kommissionierens und der Lagerung. Zum Zweiten die Koordinierung, also das Planen und Steuern der Produktionsabläufe. Hierzu zählen Funktionen wie Beschaffung, Verteilung und Vertrieb und gegebenenfalls auch Umverteilung. Der dritte Bereich dominiert mittlerweile weitgehend die logistischen Tätigkeiten: Die Mobilisierung der entsprechenden Objekte in betriebsübergreifenden Netzwerken. Hierbei geht es nicht nur um Material oder Produkte, sondern auch um Arbeitskräfte oder Informationen. 

In der heutigen global vernetzten Welt ist der Begriff Logistik und das immer größer werdende Berufsfeld also nicht mehr wegzudenken, da fast der komplette Wirtschaftsverkehr darüber definiert wird.


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